Verladeeinrichtung

Anwendungsbereich 

Verladeeinrichtungen dienen zur staubfreien Verladung von Schüttgütern auf Silo- und Pritschenfahrzeuge. 

 

Aufbau 

Die Verladeeinrichtung besteht aus folgenden Hauptgruppen:

- Oberteil mit Seilumlenkrollen, Elektroseilwinde mit oder ohne Elektro- Anschlusskasten

- Verladeschlauch

- Auslaufkegel, Auslaufglocke oder kombinierter Auslauf 

 

Optionen 

- Drehflügelschalter oder Schwinggabelsonde (Auslaufglocke) für Füllstandsmessung

- innenliegende Konen als Verschleißschutz für stark abrasive Schüttgüter

- Automatikschaltung mit Drehflügelschalter/Schwinggabelsonde zum kontinuierlichen Anheben der Auslaufglocke

- Hängetaster mit Ein- und Aus-Funktion für bauseitiges Förderaggregat (z.B. Schneckenförderer oder Redler)

- Positionsschalter und Motor in ATEX-Ausführung

- Verladeschlauch mit aufgenähter Kupferlitze 

 

Ausführungen 

- Offene Verladung - mit Auslaufglocke für Pritschenfahrzeuge (Abb. 1)

- Geschlossene Verladung - mit Aufsatzkonus für Silofahrzeuge – mit oder ohne Verschlusskegel (Abb. 2)

- Kombinierte Verladung - mit Aufsatzkonus und Auslaufglocke (Abb. 3) 

 

Theoretische Förderleistung

- bei Rohranschluss:

  • NW 250 =   140 m3/h
  • NW 280 =   180 m3/h
  • NW 300 =   210 m3/h
  • NW 315 =   225 m3/h
  • NW 350 =   260 m3/h

 

Der Verladeschlauchdurchmesser richtet sich nach dem Rohranschluss und der Förderleistung.

Dieser wird in den Größen Ø 400, 500 und 600 mm gefertigt.

Die Länge der Verladeschläuche wird den bauseitigen Verhältnissen angepasst.

Die Bedienung erfolgt mit einer integrierten Elektroseilwinde. Bei dieser Variante ist ein vor verdrahteter Steuerkasten am Oberteil montiert. Auf Wunsch kann die Verladeeinrichtung auch ohne Steuerkasten geliefert werden. Dabei könnte diese z.B. an eine bauseitige SPS-Steuerung angeschlossen werden. Die Bedienung erfolgt über Taster am Steuerkasten oder/mit einem Hängetaster.

Auf Wunsch ist auch ein einfaches Modell mit Handseilwinde erhältlich.

Die Aspiration kann an die vorhandene Anlage mit angeschlossen oder separat ausgeführt werden.