Historie

Die Gründung

Seit den 20iger Jahren war Ernst Sputh, der Großvater des heutigen Firmeninhabers als Mühlenbauer in den vielen umliegenden Mühlen unterwegs.
In den 30iger Jahren gründete Ernst Sputh dann in Ebenheim seinen Mühlenbaubetrieb. Die ersten Tätigkeiten waren vorwiegend Montageleistungen, welche durch den Holzbau und die Gruppenantriebe zur damaligen Zeit sehr aufwendig waren.
So dauerte z.B. der Einbau eines Plansichters oft 10 - 12 Wochen, zumal die damaligen Laufrohre noch aus Holz gefertigt wurden.


Die ersten Müllereimaschinen

Um 1936 wurden die ersten eigenen Müllereimaschinen gebaut, vorwiegend Elevatoren, Schneckenförderer und Mischmaschinen mit Verwiegeeinrichtungen.


Plansichterbau

1940 wurde der erste 2-teilige Plansichter gebaut. Der Antrieb erfolgte mit einer biegsamen Welle.

1943 kam der erste Plansichter ohne Gegengewichte zur Probe und später auch zum Einsatz.

In den folgenden Jahren ist der Plansichterbau immer weiter entwickelt worden und so baute auch Ernst Sputh im Jahre 1948 sein eigenes Modell mit patentierten Kreiselbürsten.


Pneumatikbau

Um 1956 wurde mit dem Pneumatikbau durch Ernst Sputh begonnen, um 1964 folgten Konstruktionen von Druckfiltern mit pneumatischer Abreinigung.

Standorterweiterung

Im Jahre 1953 wurde der Standort Ebenheim zu klein.
So wurde in Gotha ein Zweigbetrieb eröffnet und die komplette Walzenriffelei dorthin verlegt.
Ernst Sputh`s ältester Sohn Günter leitete ab sofort den Gothaer Betriebsteil und nach dem Tode des Firmengründers im Jahre 1968 übernahm er den kompletten Betrieb.


DIE TEILUNG

Um der Verstaatlichung zu entgehen, entschlossen sich die Brüder Günter und Edgar den väterlichen Betrieb zu teilen. So übernahm  zum 1. Januar 1982 Günter den Betriebsteil in Gotha und Edgar den Betriebsteil in Ebenheim.

Durch sein exzellentes Fachwissen, gute Arbeit und Zuverlässigkeit hatte Edgar Sputh`s Mühlenbaufirma auch nach der Wende 1989/90 weiterhin Bestand und konnte auch in den alten Bundesländern Fuß fassen und wurde dort bei vielen Mühlen ein anerkannter Fachmann.


Familientradition in der vierten Generation

Bedingt durch seine Krankheit konnte er seinen Betrieb jedoch nicht mehr weiterführen und übergab somit zum 01.01.2005 an seinen Sohn Andreas, dem heutigen Inhaber der Mühlenbaufirma in Ebenheim.

Der Grundstein für die Fortsetzung der Familientradition in der 4. Generation ist bereits gelegt.

Andreas´s Sohn Manuel hatte zunächst im Sommer 2016 die Ausbildung zum Müller erfolgreich beendet.

Danach ging er im September 2016 an die DMSB in Braunschweig zum Technikerstudium. Im Juli 2018 konnte er auch dieses abschließen und ist nun Müllermeister und Staatlich geprüfter Techniker, Fachrichtung Mühlenbau, Getreide- u. Futtermitteltechnik.

Nun arbeitet Manuel im Betrieb mit und unterstützt sowohl im technisch-kaufmännischen, als auch im produktiven Bereich.